CBAM: Was hat der Zoll mit der Umwelt zu tun?

Webinare

Die Europäische Union hat mit dem CO2-Grenzausgleichssystem CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism) ein Instrument für den Klimaschutz geschaffen, das für viele europäische Unternehmen, die Waren aus Drittländern in die EU importieren, Gültigkeit hat. Es trat am 1. Oktober 2023 in Kraft.

Ein Grossteil der Industrie ist von CBAM betroffen und musste am 31. Januar 2024 den ersten Bericht einreichen. Die Unternehmen müssen sich sachkundig machen, denn bis 2035 werden alle Produkte durch CBAM reguliert. Es wird nicht nur das Endprodukt besteuert, sondern der Fussabdruck ist gesamtheitlich anzugehen. Die EU möchte CO2-neutral werden.

In diesem Webinar werden unsere zwei Experten auf die Verordnung eingehen und vertieft die Berichtspflichten für EU- und Schweizer Importeure sowie die Emissionsberechnungsmethoden für internationale Lieferanten aufzeigen.

Schwerpunkte

  • Einführung: Warum wurde CBAM von der EU vorgeschrieben und wieso ist auch die Schweiz bald davon betroffen?
  • Zeitplan und Verpflichtungen der Importeure und Exporteure: die drei Phasen der CBAM-Transitionsperiode (bis 2026) versus die definitive Periode (nach 2026)
  • Schweiz: Wann ist ein Schweizer Unternehmen von CBAM betroffen und wie steht es um ein Schweizer CBAM?
  • Logistik: präferenzieller und nichtpräferenzieller Ursprung und die Rolle der Logistikdienstleister
  • Ausblick 2035

Leitung

Nicolas Csermàk, Head of Consulting and Coach4Logistics, Rhenus Alpina AG
Nicolas Endress, CEO & Founder ClimEase (eine auf CBAM spezialisierte Software)
Claudia Moerker, Geschäftsleiterin Verband swiss export, Moderation

Termin28.05.2024, Webinar

Dauer

1 Stunde von 10.30 bis 11.30 Uhr

Kosten

Mitglieder kostenlos / Person
Nichtmitglieder CHF 80.00 / Person

Partner

Academic Partner

Das könnte Sie auch interessieren:

Freihandelsabkommen mit Indien: neue Wachstumschancen

Webinare